Dienstag, 21. November 2017

Jeans-Refashion



Inspiriert von diesem Blouson habe ich aus drei alten Jeanshosen eine neue Jacke für meine Jüngste gemacht.
Schon lange wollte ich mich an solch einem Upcycling-Projekt probieren und auch ein Blouson stand auf der Nähliste. Nicht für mich, das war klar, aber für meine Tochter. Obwohl ich einen ganzen Stapel ausrangierter Jeanshosen habe, waren ihre Ansprüche speziell: Nur ähnliche Farbtöne, keine Taschen- oder Bundelemente verwenden dafür aber unbedingt abgenutzte Stellen oder Löcher nutzen. Ah ja... Zu einer eigenen Hose gesellten sich schließlich noch die meiner Schwägerin und die einer Freundin (Danke Corina und Anja 👍).
Ich habe bei allen Hosen direkt unter den Gesäßtaschen die Beine abgeschnitten und die einfachen Nähte (am inneren Hosenbein) aufgetrennt und alles gut gebügelt. Die abgewetzten Stellen habe ich mit Vlies hinterlegt und stabilisiert und bei den Löchern habe ich mit weißem BW-Stoff gedoppelt.

Die "Used-Stellen" sollten unbedingt einbezogen werden
Um nicht zu wild zu mixen, habe ich je eine Hose für die Ärmel, eine für den Rücken und eine für das Vorderteil genutzt. Verwendet habe ich den Blousonschnitt Modell 37 aus "Meine Nähmode" 5/2014. Da meine Tochter sehr groß ist, habe ich die Teile 5 cm verlängert. Es gibt Seitennahttaschen  und passendes gestreiftes Futter fand sich noch im Lager - gut für den Stoffabbau.
Erstmals habe ich bei meiner neuen Nähmaschine den Dreifachgradstich ausprobiert und die neuen Nähte mit orangem Faden genauso abgesteppt wie die vorhandenen Nähten der alten Jeans. 

Das funktionierte ziemlich gut. Die Jacke ist nicht wirklich wintertauglich aber bei Temperaturen um die 10°C passt das schon. Dem Kind gefällt sie und ich habe mal was Neues ausprobiert.
Verlinkt beim Creadienstag

Kommentare:

  1. Wie kreativ du bist! Und deine Tochter weiß ja ganz genau was sie will. Die Jacke ist toll geworden. Bestimmt wird sie die häufig tragen.

    Den Dreifachsteppstich nutze ich auch öfter. Nur trennen darf man den nicht....
    LG
    Astrid

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    1. Ne, trennen darf man nicht, da habe ich mir auch ganz genau überlegt wo ich wie absteppe, aber cool schaut es aus.
      Danke und liebe Grüße
      Ina

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  2. Große Klasse! Jeansnähte aufgetrennt - was für eine Arbeit. Wenn ich alte Jeans für Patchwork nehme, dann reiße ich entlang der Nähte ... da bist Du wesentlich feinfühliger unterwegs;-)
    Tolle Jacke, sehr schöne Fotos und sicher ein echtes Lieblingsteil bei Deiner Tochter! LG Kuestensocke

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    1. Ich musste ordentlich auftrennen, da es in der Breite um jeden Zentimeter ging... Und die Säume untern habe ich aufgetrennt, um die abgewetzten Stellen mit benutzen zu können.
      Danke und liebe Grüße
      Ina

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  3. Genial!! Super gut umgesetzt!
    liebe Grüße von Ellen

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  4. Sehr cool! Du hast dir viel Arbeit mit der Umsetzung gemacht und ie Idee deiner Tochter, die abgewetzten Stellen zu verwenden, ist klasse und ergibt einen tollen Look.
    LG von Susanne

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    1. Ja, es war am Ende tatsächlich mehr Arbeit als anfangs gedacht. Aber die Tochter zieht die Jacke gerne an und auch die Freundinnen finden sie cool. Da hat sich der Aufwand gelohnt.
      Danke und liebe Grüße
      Ina

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Ich behalte mir vor, nach eigenem Ermessen Kommentare zu löschen.

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