Sonntag, 20. Januar 2019

Stoffdiät 2018 - Abrechnung


Frau Küstensocke, die mich und andere seit nunmehr zwei Jahren bei der Stoffdiät motiviert und unterstützt zieht eine Bilanz der letzten 12 Monate. Und auch ich habe meine Aufzeichnungen durchgesehen, denn immerhin führe ich jetzt über Stoffein- und ausgänge Buch. Ich fange mal mit dem Positiven an: Sehr froh bin ich, dass ich in diesem Jahr wieder einige BW/Deko-Stoffe verarbeiten konnte (warum habe ich die eigentlich mal so gehortet???)
Für diese Babydecke habe ich ein kleines Panel mit Tieren zugekauft und mit eigenen Stoffen kombiniert

eines von vielen kleinen Täschlein, die schnell als Geschenk taugen

Kissen aus einem gehüteten und heißgeliebten Stoff vom Möbelschweden
Sehr glücklich war ich, dass dieses gepunktete Schätzchen nach ca. 10 Jahren mein Stofflager als Tellerrock verlassen konnte:
Aber nun mal zu den Zahlen:
69,2 m Stoff befanden sich im Januar 2018 im Lager. Dazu zählt übrigens alles, was 0,5 m und mehr ist.  Im Laufe des Jahres habe ich fast genauso viel Stoff vernäht (46,2 m) wie ich neu gekauft (41 m) habe. Das ist ja prinzipiell nicht verkehrt, führt allerdings dazu, dass sich der Gesamtbestand nur um reichlich 5 Meter verringert hat.
64 m habe ich also noch immer im Fundus (obwohl 50 m das Ziel waren)!


Alle diese Stoffe habe ich mir jetzt noch einmal genauer angeschaut:

konkreten Projekten zugeordnet sind folgende:
kurzes Jäcken - silbergrauer italienischer Designerjacquard
Sweater - blau-weißer Streifenjersey
Cardigan - dünner beiger Strickstoff (ist seit heute sogar schon zugeschnitten)
Sommerkleid - Kranich-Viskose
Hose und Top - graugrüne Baumwolle mit Elsthan und heller Jersey


Ohne klare Verwendung liegen auch noch einige schöne Stöffchen hier, doch dazu fällt mir sicher was ein:


gelber BW-Stoff (Urlaubsmitbringsel aus Menorca)
braunes Wildlederimitat (Stoffmarkt)
japanischer Leinenstoff mit zwei schönen Seiten
diverse sommerliche Viskose für Kleider oder Oberteile

Außerdem gibt es noch einen kleinen Stapel seltsamer Schrankleichen, zu denen mir immer noch nix einfällt
Es bleibt immer noch ein stattlicher Stapel BW- und Dekostoffe:
Frau Küstensocke arbeitet so etwas ja in unzählige Patchworkdecken ein - könnte auch für mich eine Lösung sein...

Und diese Jerseys wurden leider auch nicht weniger, da ich eher die Webstoffnäherin bin. Vielleicht nehme ich davon was mit zum Tauschtisch beim nächsten Nähtreffen.

Soweit mein Fazit. Ich werde also weiter mit den anderen zusammen auch in diesem Jahr an meinen Stoffstapeln arbeiten und bin froh, dass die Aktion bei Frau Küstensocke weiter geht.


Kommentare:

  1. Oh, der Tellerrock hat mich sehr begeistert :) Aus der gestreiften Schrankleiche könnte ich mir auch einen Rock vorstellen - muss halt nur gefüttert werden, aber wäre bestimmt hübsch.

    Ich wollte mich auch mal an einem Quilt versuchen, um ein paar Stoffe wegzukriegen - mal sehen, wie das gelingt.

    Werden 50m weiterhin Dein Ziel sein?

    Liebe Grüße, Anne

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  2. Vielen Dank, liebe Anne. Ja, die 50 Meter sind weiter mein Ziel. Das ist eine Größe, wo die Übersicht im Stoffschrank gegeben ist und trotzdem mal ein spontanes Nähprojekt angefangen werden kann. Ich will vor allem die BW-Stoffe reduzieren, denn da hat sich auch mein Geschmack irgendwie geändert. In einem Quilt verarbeitet funktionieren dann auch die ungeliebteren Stoffe meistens ganz gut. Aber nach so einer Patchwork-Stückelei brauche ich dann erstmal eine Pause - meine Lieblingsnäharbeit wird das sicher nicht. Und für die gestreifte Schrankleiche habe ich jetzt eine Kleid-Idee, brauche allerdings noch einen Stoff für untendrunter. Liebe Grüße von Ina

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  3. Schön das du den Stoffabbau so dokumentiert hat. 2018 habe ich mich sehr bemüht zuerst mein Lager zu leeren. Zuletzt bin ich auch mal an meine gesammelten Schätze gegangen (Leinen). Ich muss sagen es ist richtig befreiend. Ich bin ja übers Patchworken zur Bekleidungsnäherei gekommen und muss sagen.... fürs Patchwork habe ich noch viiiel mehr Stoffe gehortet , man könnte sie ja mal brauchen.
    Liebe Grüße von Christine

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    1. Ich finde, dass schon die Dokumentation der Ein- und Abgänge hilft, das Stofflager überschaubar zu halten und sich zu disziplinieren. Ich will auch weiterhin versuchen, dass Lager abzubauen bzw. umzuschichten. Also nur die Stoffe darin zu haben, die mir aktuell gefallen und für die es konkrete Projekte gibt. Einen Stoff nur zu kaufen, weil er schön ist und irgendwann mal irgendwas daraus werden könnte, habe ich mir abgewöhnt.
      Liebe Grüße von Ina

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  4. Vielen Dank für Deine Auswertung, spannend zu lesen und schöne Fotos von ordentlich gefalteten Stoffen (huiii bei mir sieht das nie so ordentlich aus). Erst SToffe ab 0,5m in die Statistik einzubeziehen ist clever, dann hätte ich meinen Zielbestand schon erreicht - es fliegen halt soviele Reste von guten Baumwollstoffen rum bei mir.... Wenn dir das Patchworken für Decken zu lange dauert, ich kann auch sehr große Einkaufstaschen zur Verwertung von Baumwollstoffen empfehlen. Super als Geschenk und der Bedarf wächst, weil es zum Glück weniger Plastiktüten gibt. https://www.jenibakerpatterns.com/product/the-workshop-tote-pdf-pattern
    LG und gutes Gelingen für nächsten Projekte! LG Kuestensocke

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    1. Danke für Dein Ordnungslob :)
      Ich bekomme doch bald einen neuen Einbauschrank im Näh-/Gästezimmer, der auch meine Stoffe beherbergen soll. Da kommt nur übersichtliches rein, habe ich mir vorgenommen und schon mal vorgearbeitet. Die Einkaufstaschenidee ist gut und schon auf der Liste, denn da gäbe es tatsächlich mehrere Abnehmer. Und ich selbst brauche auch noch einen großen stabilen Shopper. Da sollte schon noch was gehen bei den BW-Stoffen. Ich bin jedenfalls froh, dass Du Dich um uns Stoffabbauwillige kümmerst und freue mich auf ein weiteres Diätjahr mit Dir.
      Liebe Grüße von Ina

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Ich behalte mir vor, nach eigenem Ermessen Kommentare zu löschen.

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